FAQs

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Im Frühjahr sollte ein Freibecken entleert und gründlich gereinigt werden. Denn selbst wenn das Wasser optisch einwandfrei wirkt, müssen Wände, Boden und Filtersand durch intensives Säubern von Schmutz, Kalk, Algenresten und Mikroorganismen befreit werden. Nur so können die Pflegeprodukte ihre optimale Wirkung erreichen.
Beginnen Sie mit der Reinigung direkt nach dem Ablassen des Wassers. Sind die Ablagerungen erst einmal angetrocknet, dauert das Reinigen doppelt so lange.
Für die Frühjahrsreinigung sollte grundsätzlich B&S Reiniger verwendet werden, speziell Kalk- und andere Schmutzablagerungen verschwinden im Handumdrehen. Mit Schwamm, Sprühflasche und Bürste wird der Reiniger aufgetragen und nach 5 bis 10 Minuten Einwirkzeit und Reinigung mit Wasser abgespült.
Der typische Schmutzrand im Bereich der Wasserlinie ist wiederum oft organischer Natur (Fett oder Ruß). In diesem Fall ist Strato Reiniger oder Randfix das geeignete Mittel.

Vorsicht bei herkömmlichen Haushaltsreinigern; sie bringen Fremdstoffe ins Wasser, die zu Trübungen, Schaum oder Algenwachstum führen können.

Nach der gründlichen Reinigung wird das Becken neu befüllt. Sollten Sie Brunnenwasser verwenden, dieses vorher auf Metallionen überprüfen und entsprechende Maßnahmen zur Entfernung bedenken. Brunnenwasser ist meist sehr eisenhaltig - Trinkwasser hat einen Grenzwert von Eisen (gesamt Fe) bei unter 0,2 mg/l. Sollte Ihr Brunnenwasser höchstens diesen Wert haben, können Sie es in der Regel nutzen. Eine Wasseranalyse, die je nach Anbieter und Umfang der Testparameter zwischen 50,- und 100,- Euro kostet, gibt Ihnen auch die Gewissheit, dass andere Inhaltsstoffe im unbedenklichen Bereich liegen.
Zur Entfernung von Eisen, Silber, Kupfer, Calium und anderen Metallen im Beckenwasser empfehlen wir „Metal-EX“ von Dinotec - speziell bei der Verwendung von Brunnenwasser. (Einen kleinen Selbsttest zur Überprüfung des Eisengehaltes finden Sie im Kasten rechts unten.) Ab mittelhartem Wasser, gleich bei der Befüllung, Calcinex zugeben. Achtung: In den ersten Tagen nach der Neubefüllung kann der pH-Wert schnell ansteigen und muss daher öfter kontrolliert und ggf. mit pH-Minus gesenkt werden.
Auch der Filter bedarf im Frühjahr einer gründlichen Überprüfung. Spülen Sie gründlich rück und öffnen Sie den Filterkessel. Sie können dann hineinfassen und prüfen, ob der Filter verkalkt oder verschmutzt ist. Bei verkalktem Sand (erkennbar an großen, harten Sandbrocken) machen Sie dasselbe wie mit Ihrer Kaffeemaschine - entkalken. Das machen Sie mit Decalit Filter. Der Sand wird wie neu. Ist der Sand trotz Rückspülung noch verschmutzt, sollte eine Reinigung und Desinfektion mit „FilterShock“ durchgeführt werden. Der Sand wird im Nu sauber und gleichzeitig werden Bakterien und Keime beseitigt.
Starten Sie mit einer Grunddesinfektion bzw. Stoßchlorung. Nach drei Tagen kann mit der gewohnten Pflege begonnen werden.
Die pH-Regulierung ist der erste Schritt zu einem gesunden und hautverträglichen Beckenwasser. Die konsequente Einhaltung des korrekten pH-Bereichs hat einen großen Einfluss auf alle weiteren Pflegeschritte. Mit den Pooltester-Tabletten können Sie diesen ganz einfach überprüfen: Liegt der pH-Wert zwischen 7,0 und 7,6 ist alles in Ordnung und Sie können entspannt Ihren LEIDENFROST Pool genießen. Die Wasserpflegeprodukte wirken optimal und der Säureschutzmantel der Haut ist optimal geschützt. Ist der pH-Wert nicht korrekt, können Probleme wie z. B.
bei zu niedrigem pH-Wert:
Aggressives Wasser, Korrosion an Metallen, Angriff auf Feinschicht, Hautirritationen, Augenreizungen, Geruchbelästigung durch Bildung von Chloraminen (gebundenes Chlor)
bei zu hohem pH-Wert:
Abnahme der Desinfektionswirkung von Chlor, Trübes Wasser, Kalkausfällung, Verklebung des Filtermaterials, Zerstörung des natürlichen Säuremantels der Haut
auftreten.
Der ph-Wert sollte in den ersten Wochen nach der Befüllung mind. 3x wöchtenlich kontrolliert werden. Nach der richtigen Einstellung 1x in der Woche kontrollieren.
Um eine gute Wasserqualität im Becken und einen hohen Hygienestandard zu garantieren, muss das Beckenwasser kontinuierlich desinfiziert werden. Das Badewasser darf keine gesundheitsgefährdenden Bakterien, Pilze oder Viren enthalten. Durch Einsatz von geeigneten Chemikalien werden diese Bestandteile deaktiviert. Das effektivste Desinfektionsmittel ist Chlor und dessen Verbindungen.
freies Chlor: ideal 0,3 - 0,5 mg/l Cl2.
freies Chlor: max. 1,0 mg/l Cl2.
gebundenes Chlor: max. 0,2 mg/l Cl2.
Neben Chlor eignet sich auch Aktivsauerstoff zur Wasserpflege. Die Handhabung und Dosierung der Wasserpflegeprodukte müssen laut Herstellerangaben unter Einhaltung der in dieser Gebrauchsanleitung angeführten Grenzwerte erfolgen.
Ein sauberer Filter ist Voraussetzung für ungetrübten Badespaß. Das Filtermaterial bei einer Sandfilteranlage ist in der Regel alle 4-5 Jahre zu tauschen. AFM-Material sollte alle 8-10 Jahre gewechselt werden.
Ein Kartuschenfilter sollte einmal im Monat gereinigt werden. Die Kartusche alle 4-5 Jahre, je nach Verschmutzungsgrad, tauschen!
Die regelmäßige Wartung und Reinigung sind gemäß den Betriebsanweisungen des Herstellers durchzuführen.
Um Algenwachstum und „grünes Wasser“ dauerhaft zu vermeiden, bedarf es einer Prophylaxe mit Algiziden. Generell muss man wissen, dass Algizide vorbeugend wirken und nur funktionieren, wenn auch die richtige Menge an Algizid im Wasser ist. Das kann nur garantiert werden, wenn die Konzentration im Produkt stimmt. Die richtige Algizidmenge bedeutet auch, dass regelmäßig nachdosiert wird. Mittlerweile gibt es hochergiebige und schwermetallfreie Mittel, die hervorragend gegen Algenwachstum wirken. Für Becken mit Gegenstromanlagen empfehlen wir schaumfreie Produkte.
Entweder ist der pH-Wert zu niedrig oder es wurde ein säurehaltiger Reiniger eingesetzt. Bei Einsatz von säurehaltigen Reinigungsmittel bei der Beckenreinigung sind Edelstahlarmaturen sofort mit Wasser abzuspülen!
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