FAQs

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Das im LEIDENFROST Pool verbliebene Schwimmbadwasser kann bedenkenlos einfrieren, Eisdruckpolster oder sonstige Überwinterungshilfen sind nicht notwendig. Das Schwimmbecken keinesfalls zur Gänze entleeren, das Gewicht des Wassers sichert die Stabilität. Außerdem schützt das Wasser vor Aufprall und Ablagerungen.

Darauf achten, dass die Technik im Technikschacht auch im Winter nicht durch Oberflächenwasser oder Grundwasser überflutet wird.

Kommt es trotz Schachtbelüftung zu Kondenzwasserbildung muss der Schacht mit einer Zwangsbelüftung ausgestattet werden bzw. die elektrischen Bauteile in den Übergangszeiten ausgebaut und trocken aufbewahrt werden.

Nach Niederschlägen oder Schneefällen muss der Wasserstand im Pool kontrolliert werden, um überschüssiges Wasser gegebenenfalls abzulassen bzw. auszupumpen. Rohrleitungen und die technische Ausstattung frostsicher halten.

Der pH-Wert muss vor allem nach Niederschlägen oder Schneefällen kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert werden.

Den Wasserspiegel nicht bei geschlossener Eisdecke absenken, um Beschädigungen der Feinschicht zu vermeiden.
Grundsätzlich muss jedes LEIDENFROST Pool, gefüllt überwintert werden. Der Wasserspiegel muss jedoch abgesenkt werden um alle Rohrleitungen und die technische Ausstattung frostsicher zu machen. Bis zum Einwintern des Beckens sollte die Wasserqualität aufrecht erhalten werden, um Verunreinigungen und Ablagerungen vorzubeugen. Der Einsatz eines Überwinterungsmittels trägt zur Minimierung von Kalk- und Algenablagerungen bei und erleichtert die Frühjahrsreinigung.

Allgemeine Vorgehensweise für die Einwinterung:
1. Wintern Sie Ihr Becken bei klarem Schwimmbadwasser und idealem pH-Wert von 7,0 – 7,6 ein.
Den pH-Wert auch während der Wintermonate regelmäßig kontrollieren!

2. Schwimmbadabdeckung, MRD, Schwimmbadheizung, autom. Nachfüllsteuerung und weitere technische Ausstattung laut Herstellerangaben einwintern.

3. „Sandfilteranlage kräftig rückspülen und laut Bedienungsanleitung einwintern.
Bei Kartuschenfilter die Kartusche reinigen und trocken lagern.“

4. Der Wasserspiegel bis unter die oberen Einströmdüsen bzw. unter die Jet-Einströmdüse absenken. Wasserstand jedoch ca. 10 - 15 cm über Unterwasserscheinwerfer halten. Nach Niederschlägen oder Schneefällen den Wasserstand kontrollieren und ggf. absenken!

5. Überwinterungsmittel Puripool von Bayrol bei laufender Filterpumpe in das Beckenwasser mischen. Dosierung laut Herstellerangaben!

6. Winterverschraubungen in die Einströmdüsen einsetzen bzw. Kugelhähne der Einströmdüsen schließen. Blenden der Einströmdüsen abschrauben, reinigen und aufbewahren.
Nicht gemeinsam mit Chemikalien aufbewahren, um Korrosion der Einbauteile zu vermeiden! Einbauteile aus Edelstahl pflegen!

7. Winterposition für Kugelhähne bzw. Absperrschieber entsprechend der Bedienungsanleitung einstellen. Benutzen Sie dabei bitte einen weichen Lappen, verwenden Sie auf keinen Fall Ako-Pads oder Stahlwolle!

8. Filterkessel entleeren. Skimmerkorb und Vorsieb der Filterpumpe reinigen.

9. Die Pumpe(n) an den dafür vorgesehenen Verschraubungen entleeren. Pumpenmotor mit Ölspray konservieren!

10. Den Kanalschieber über Winter geöffnet lassen.

11. Die Rohrleitungen im Frostbereich müssen unbedingt entleert werden.

Das nächste Frühjahr kommt schneller als gedacht. Eventuelle Bestellung von Ersatzdichtungen, div. Kleinmaterial oder auch die Anmeldung für geplante Servicearbeiten sollten rasch veranlasst werden.
Das verbliebene Schwimmbadwasser kann im Leidenfrost Pool bedenkenlos einfrieren, Eisdruckpolster oder sonstige Überwinterungshilfen sind nicht notwendig.
Die pH-Regulierung ist der erste Schritt zu einem gesunden und hautverträglichen Beckenwasser. Die konsequente Einhaltung des korrekten pH-Bereichs hat einen großen Einfluss auf alle weiteren Pflegeschritte. Mit den Pooltester-Tabletten können Sie diesen ganz einfach überprüfen: Liegt der pH-Wert zwischen 7,0 und 7,6 ist alles in Ordnung und Sie können entspannt Ihren LEIDENFROST Pool genießen. Die Wasserpflegeprodukte wirken optimal und der Säureschutzmantel der Haut ist optimal geschützt. Ist der pH-Wert nicht korrekt, können Probleme wie z. B.
bei zu niedrigem pH-Wert:
Aggressives Wasser, Korrosion an Metallen, Angriff auf Feinschicht, Hautirritationen, Augenreizungen, Geruchbelästigung durch Bildung von Chloraminen (gebundenes Chlor)
bei zu hohem pH-Wert:
Abnahme der Desinfektionswirkung von Chlor, Trübes Wasser, Kalkausfällung, Verklebung des Filtermaterials, Zerstörung des natürlichen Säuremantels der Haut
auftreten.
Der ph-Wert sollte in den ersten Wochen nach der Befüllung mind. 3x wöchtenlich kontrolliert werden. Nach der richtigen Einstellung 1x in der Woche kontrollieren.
Um eine gute Wasserqualität im Becken und einen hohen Hygienestandard zu garantieren, muss das Beckenwasser kontinuierlich desinfiziert werden. Das Badewasser darf keine gesundheitsgefährdenden Bakterien, Pilze oder Viren enthalten. Durch Einsatz von geeigneten Chemikalien werden diese Bestandteile deaktiviert. Das effektivste Desinfektionsmittel ist Chlor und dessen Verbindungen.
freies Chlor: ideal 0,3 - 0,5 mg/l Cl2.
freies Chlor: max. 1,0 mg/l Cl2.
gebundenes Chlor: max. 0,2 mg/l Cl2.
Neben Chlor eignet sich auch Aktivsauerstoff zur Wasserpflege. Die Handhabung und Dosierung der Wasserpflegeprodukte müssen laut Herstellerangaben unter Einhaltung der in dieser Gebrauchsanleitung angeführten Grenzwerte erfolgen.
Ein sauberer Filter ist Voraussetzung für ungetrübten Badespaß. Das Filtermaterial bei einer Sandfilteranlage ist in der Regel alle 4-5 Jahre zu tauschen. AFM-Material sollte alle 8-10 Jahre gewechselt werden.
Ein Kartuschenfilter sollte einmal im Monat gereinigt werden. Die Kartusche alle 4-5 Jahre, je nach Verschmutzungsgrad, tauschen!
Die regelmäßige Wartung und Reinigung sind gemäß den Betriebsanweisungen des Herstellers durchzuführen.
Um Algenwachstum und „grünes Wasser“ dauerhaft zu vermeiden, bedarf es einer Prophylaxe mit Algiziden. Generell muss man wissen, dass Algizide vorbeugend wirken und nur funktionieren, wenn auch die richtige Menge an Algizid im Wasser ist. Das kann nur garantiert werden, wenn die Konzentration im Produkt stimmt. Die richtige Algizidmenge bedeutet auch, dass regelmäßig nachdosiert wird. Mittlerweile gibt es hochergiebige und schwermetallfreie Mittel, die hervorragend gegen Algenwachstum wirken. Für Becken mit Gegenstromanlagen empfehlen wir schaumfreie Produkte.
Entweder ist der pH-Wert zu niedrig oder es wurde ein säurehaltiger Reiniger eingesetzt. Bei Einsatz von säurehaltigen Reinigungsmittel bei der Beckenreinigung sind Edelstahlarmaturen sofort mit Wasser abzuspülen!
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