FAQ

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Bevor Sie Ihren Leidenfrost-Pool in Betrieb nehmen, sollte dieser entleert und gesäubert werden. Diese Hinweise gelten sowohl für die erstmalige Inbetriebnahme als auch für die Reinigung und Frischwasserfüllung im Frühjahr.
Die Entleerung niemals ohne Aufsicht und auf keinen Fall bei geschlossener Eisdecke und tiefgefrorenem Boden vornehmen!
Die Gesamtreinigung des leeren Beckens kann mit sauren Reinigern, die auch Kalkschleier entfernen, vorgenommen werden. Einbauteile und Beckenoberfläche sind nach Anwendung gründlich abzuspülen. Es ist ratsam, dabei Gummihandschuhe und -stiefel zu tragen. Unbedingt die Anwendungshinweise auf den Reinigungsprodukten befolgen!
Nähere Informationen finden Sie in der 3teiligen Leidenfrost-Bedienungsanleitung.
Die pH-Regulierung ist der erste Schritt zu einem gesunden und hautverträglichen Beckenwasser. Die konsequente Einhaltung des korrekten pH-Bereichs hat einen großen Einfluss auf alle weiteren Pflegeschritte. Mit den Pooltester-Tabletten können Sie diesen ganz einfach überprüfen: Liegt der pH-Wert zwischen 7,0 und 7,6 ist alles in Ordnung und Sie können entspannt Ihren LEIDENFROST Pool genießen. Die Wasserpflegeprodukte wirken optimal und der Säureschutzmantel der Haut ist optimal geschützt. Ist der pH-Wert nicht korrekt, können Probleme wie z. B.
bei zu niedrigem pH-Wert:
Aggressives Wasser, Korrosion an Metallen, Angriff auf Feinschicht, Hautirritationen, Augenreizungen, Geruchbelästigung durch Bildung von Chloraminen (gebundenes Chlor)
bei zu hohem pH-Wert:
Abnahme der Desinfektionswirkung von Chlor, Trübes Wasser, Kalkausfällung, Verklebung des Filtermaterials, Zerstörung des natürlichen Säuremantels der Haut
auftreten.
Der pH-Wert ist während der Badesaison alle 2-3 Tage zu kontrollieren und gegeben falls zu korrigieren. Auch außerhalb der Betriebszeiten und während der Wintermonate ist dieser regelmäßig zu kontrollieren!
Um eine gute Wasserqualität im Becken und einen hohen Hygienestandard zu garantieren, muss das Beckenwasser kontinuierlich desinfiziert werden. Das Badewasser darf keine gesundheitsgefährdenden Bakterien, Pilze oder Viren enthalten. Durch Einsatz von geeigneten Chemikalien werden diese Bestandteile deaktiviert. Das effektivste Desinfektionsmittel ist Chlor und dessen Verbindungen.
freies Chlor: ideal 0,3 - 0,5 mg/l Cl2.
freies Chlor: max. 1,0 mg/l Cl2.
gebundenes Chlor: max. 0,2 mg/l Cl2.
Die Handhabung und Dosierung der Wasserpflegeprodukte muss laut Herstellerangaben erfolgen.
Ein sauberer Filter ist Voraussetzung für ungetrübten Badespaß. Das Filtermaterial bei einer Sandfilteranlage ist in der Regel alle 4-5 Jahre zu tauschen. AFM-Material sollte alle 8-10 Jahre gewechselt werden.
Ein Kartuschenfilter sollte einmal im Monat gereinigt werden. Die Kartusche alle 4-5 Jahre, je nach Verschmutzungsgrad, tauschen!
Die regelmäßige Wartung und Reinigung sind gemäß den Betriebsanweisungen des Herstellers durchzuführen.
Um Algenwachstum und „grünes Wasser“ dauerhaft zu vermeiden ist die Wasserumwälzung und Desinfektion ausschlaggebend. Gerade in den heißen Sommerwochen sollte die Dauer der Umwälzung mind. 10 Stunden unter Tag betragen und der Chlorgehalt regelmäßig kontrolliert werden. Bei Bedarf können auch Algizide als Prophylaxe eingesetzt werden. Algizide wirken vorbeugend und verhindern den Algenwachstum. Dazu ist eine ausreichende Algizidmenge im Beckenwasser notwendig, die regelmäßig nachdosiert wird. Mittlerweile gibt es hochergiebige und schwermetallfreie Mittel, die hervorragend gegen Algenwachstum wirken. Für Becken mit Gegenstromanlagen empfehlen wir schaumfreie Produkte.
Entweder ist der pH-Wert zu niedrig, die Chlorid-Konzentration zu hoch oder es wurde ein säurehaltiger Reiniger eingesetzt. Dabei hilft pH-Wert kontrollieren und korrigieren, bzw. Beckenwasser durch frisches Füllwasser ersetzen. Bei Einsatz von säurehaltigen Reinigungsmitteln bei der Beckenreinigung sind Edelstahlarmaturen sofort mit Wasser abzuspülen!

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